Impressionen aus Taizé

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Eine Woche in einem Kloster leben. Das habe ich im Zuge meines Freiwilligen Solzialen Jahres erleben dürfen. Zusammen mit einer Gruppe Freiwilligendienstleraus Niedersachsen sind wir mit dem Bus nach Taizé (Frankreich) gefahren. Taizé ist vor allem ein Ort für junge Menschen. Ich habe es schon gemerkt als wir angekommen sind. Überall Jugendliche und junge Erwachsene.

Die Tage in Taizé sind alle ähnlich aufgebaut. Vor dem Frühstück und Mittag und nach dem Abendbrot gibt es eine Andacht. In der Zwischenzeit trifft man viele Menschen, kann sich in die Stille zurückziehen oder geht zu den Bibelarbeiten: nach einer kleinen Einführung in den Bibeltext durch einen Bruder ging es dann immer in Kleingrupppen weiter, in denen wir uns über den Text und unsere Kulturen, Lebensweisen und Ansichten ausgetauscht haben.

Alles dort ist einfach gehalten, da die Brüder in Taizé nach einem bestimmten Armutsbild leben. Keiner hat viel eigenen Besitz. Das Geld zum Leben verdienen sie ausschließlich aus eigenhändig angefertigten Gegenständen, wie Tontöpfen, Ketten, Bildern etc. . Wer sich dafür entscheidet ein Bruder zu werden, entsagt außerdem der Ehe und entscheidet sich für ein Leben mit Gott und in Gemeinschaft der anderen Brüder, die aus Menschen aus allen Teilen der Welt besteht.

Taizé ist ein Ort der Begegnungen und Einfachheit. Es gibt einem Zeit nachzudenken und ins Gespräch zu kommen. Sowohl mit den Menschen als auch mit Gott.

Wer gerne mehr über diesen Ort erfahren möchte, kann sich hier informieren:
http://www.taize.fr/de

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