Projekt für Hilfsbedürftige

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Gerade im Winter sieht man in Hamburg und anderen großen Städten viele Obdachlose, die bei eisiger Kälte ohne Decken draußen schlafen müssen, während andere ihr Haus gründlich durchheizen.
Wenn ein alter Mensch sein Haus verlässt, um in eine Seniorenresidenz zu ziehen, dann lässt er meistens viel zurück, gerade alte, kaum getragene Kleidung.
Da bietet es sich an, diese Kleidung bedürftigen Leuten zu geben, die im Winter frieren müssen und denen jeder Pulli hilft.

Unser FSJler Lennart Gebauer und ich haben diesen März mit Hilfe der buchholzer Praktikanten Sabrina Wiese und Frederik Biere unser sogenanntes OB – Projekt durchgeführt.
Ein Bekannter von mir ist letztes Jahr in eine Seniorenresidenz hier in Jesteburg gezogen, da er nicht mehr in seinem Haus alleine leben wollte und konnte. Über die Jahre hatte er zusammen mit seiner Frau sehr viel Kleidung angesammelt, die er aber selber nicht mehr anzieht und für die er, jetzt wo das Haus leer steht, keine Verwendung mehr findet.

Daher hat er uns den Auftrag gegeben, die verbliebene Kleidung in dem Haus zusammen zu sammeln und für einen guten Zweck zu verwenden.
In zwei halbtägigen Sessions sind wir mit dem KKJD Bulli nach Zeven gefahren und konnten in dem Haus Socken, Pullis, Hosen , Hemden und Decken finden und haben diese in Säcke gepackt. Definitiv eine große Beute!
Wir konnten 35 Säcke voller Kleidung füllen und der Bulli war packe voll.

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Dann haben wir die Kleidung zur Wilhelmsburger Kleiderkammer in Hamburg gefahren.
Dort wird die Kleidung an Obdachlose, aber auch an Flüchtlinge und an Hartz-4-Empfänger für ein kleines Entgelt verteilt. Jeden Dienstag können sich die Menschen an verschiedenen Anlaufstellen, wie z.B. Kirchen, diese Kleidung aussuchen.

Wir hatten eine gute Zeit mit den Buchholzern und wir hoffen, dass wir mit unserem Projekt den Leuten helfen und ein bisschen Wärme schenken konnten.

Ein Bericht von Ruth Maria Kasper

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Im gleichen Zuge haben wir einen Ausflug mit einem Bruchteil unserer Hauptkonfirmanden zur Hamburger Tafel gemacht und haben dort vor Ort eine Führung und einen Vortrag bekommen. Sehr interessant, die Konfirmanden haben über unsere „verschwenderische Gesellschaft“ gestaunt.

Lennart Gebauer

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